Vor 65 Jahren wurde das KZ-Flossenbürg befreit. Für einen Gedenkakt
trafen sich rund 500 Gäste, darunter 60 Überlebende des Holocausts.
In den vielen Reden und Ansprachen wurde immer wieder unterstrichen, wie
wichtig es ist, die Erinnerung an die Vergangenheit wach zu halten.
In dem Konzentrationslager in der Oberpfalz waren zwischen 1938 und 1945
mehr als 100.000 Häftlinge interniert, 30.000 starben. Am 23. April
1945 wurde es von US-Soldaten der 90. Infanterie-Divison befreit.
Die Gruppe besteht aus überlebenden jüdischen Häftlingen verschiedener Konzentrationslager. Zum Zeitpunkt der Befreiung waren sie noch Kinder, deren Familien größtenteils ermordet waren. Im ersten internationalen Kinderzentrum in der US-Zone, dem Kloster Indersdorf im Landkreis Dachau, wurden sie untergebracht sowie psychisch und körperlich betreut und versorgt. Die Überlebenden kommen aus der ganzen Welt zusammen, um am 65. Befreiungstag des Konzentrationslagers Flossenbürg teilzunehmen.
In einem Zeitzeugengespräch mit jüdischen Überlebenden konnten Schüler der Gustav-von-Schlör-Schule lebhafte Einblicke in die Geschichte nehmen.
Wie das Medienhaus „Der neue Tag“ berichtet, wurde nicht nur über die Taten der Nazis gesprochen, sondern auch über aktuelle Themen – beleuchtet aus der Sicht der Gepeinigten von damals. Der Schule selbst wurde der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen, der gleichzeitig mit Pflichten der Aufklärungsarbeit verbunden ist.
Jubelstimmung bei der DJK Weiden entlang des Flutkanals. In diesem Jahr
läuft man bereits zum 30ten Mal durch die Weidener Straßen. Der erste
Vorsitzende der DJK, Tobias Reichelt, und Frau Sandra Löw, Sportwartin
des Lauftreffs, strahlen über das ganze Gesicht. Allein schon wegen der
guten Organisation. Genau wie das Wetter, das an diesem Tag nicht besser
sein könnte und optimale Bedingungen für diese Sportveranstaltung
bietet.
Weiden läuft bunt.
Einige Teilnehmer der Veranstaltung beteiligten sich auch an dem Lauf
nach Berlin, der vom Aktionsbündnis „Weiden ist bunt.“ und den Kliniken
Nordoberpfalz ausging. Der Straßenlauf steht ebenfalls unter diesem
Motto.
Teilnehmerzahl
Knapp 450 Teilnehmer zählen die Veranstalter. Aus dem gesamten
süddeutschen Raum und sogar aus Berlin und aus Tschechien kommen sie
herbeigeeilt. Ca. 200 Kinder und Jugendliche treten bei dem Lauf an den
Start.
Viel Unterhaltung geboten
Der O-TV „Wetterfrosch“ Thomas Bärthlein moderiert unterhaltsam durch
die Veranstaltung. Die Sponsoren präsentieren auf dem Gelände der
Veranstaltung ihre Produkte und Leistungen. Für den Hunger zwischendurch
gibt es leckere Bratwurstsemmeln und – sehr wichtig beim Sport – sehr
viel zu trinken.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken Nordoberpfalz AG:
Ärzte, Pflegepersonal und Verwaltungskräfte hatten die wunderbare Idee,
einige Monate lang Unterschriften für die Weidener Menschenrechts- und
Demokratieerklärung zu sammeln und diese dann nach einem Lauf von Weiden
nach Berlin unserer Bundesregierung zu übergeben. Unser Bündnis hat
diese Idee natürlich sehr gerne aufgegriffen! Wenn nun am 2. April die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Ultra-Marathons in Weiden ihren
Lauf nach Berlin starten, werden sie hoffentlich viele, viele
Unterschriften mitnehmen können, die sie dann zwei Tage und ca. 425 km
später überreichen können.
Die Übergabe der Unterschriften möchten wir nicht nur als eine
symbolische Aktion verstanden wissen. Damit verbinden wir ebenso die
dringende Bitte an die Bundesregierung, auch künftig bürgerschaftliches
Engagement gegen Extremismus und für Demokratie zu unterstützen. Ganz
konkret sollten so wertvolle Einrichtungen wie „Exit Deutschland“ und
die vielen aktiven Bündnisse in Wunsiedel, Gräfenberg, Dortmund, Berlin
und zahlreichen anderen deutschen Städten sicher sein dürfen, von
unserer Bundesregierung auch in Zukunft die notwendige Unterstützung für
ihre Arbeit zu erhalten.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
ich möchte mich im Namen des Sprecherrates und der Organisatoren von
Weiden läuft bunt für das große Interesse an unserem Projekt und die
ausführliche und mehr als positive Berichterstattung darüber ganz
herzlich bedanken.
Unsere Arbeit kann immer nur so gut und wirkungsvoll sein, wie sie auch
von den Menschen wahr genommen wird, und dazu brauchen wir die
Unterstützung der Medien. Unsere bisherige Zusammenarbeit kann man nur
als gelungen bezeichnen, das macht Mut und ist Ansporn für weitere
Projekte. Unser besonderer Dank gilt Dir, liebe Karin, für die Mühen,
die Du auf Dich genommen hast, um persönlich in Berlin dabei zu sein.
Herzliche Grüße
Maria Luise Deyerling für den Sprecherrat und die Organisatoren
Am 27. März werden die Pfadfinder vor dem Quartiersgelände Stockerhut ihren Lebendkicker aufbauen, es wird eine Pfannkuchenbraterei über offenem Feuer, Stockbrot, eine “Guatl-wurfmaschine”, ein Infozelt und verschiedene Bastelaktionen geben, das Quartierscafe wird geöffnet sein und wir werden diverse Zelte aufbauen. Es werden ca 50 Royal Rangers aus der Region Bayern 3 erwartet, und zwar aus den Stämmen Regensburg, Runding, Deggendorf und Weiden, eventuell werden noch Passau, Wackersdorf und Landau an der Isar teilnehmen, von denen liegt jedoch noch keine Rückmeldung vor.