Kein Bayerntag der NPD!

Am Samstag, 18. Juni 2011 wird die NPD ihren jährlichen Bayerntag in Mainleus OT Schwarzach, Landkreis Kulmbach abhalten. Geplant ist eine Sonnwendfeier mit Liedermachern und Kinderbetreuung und den Rednern Udo Voigt, Ralf Ollert und Sascha Roßmüller.

Wir wollen keine Neonazis in Oberfranken!

Kommt alle, um den Neonazis zu zeigen, dass wir sie nicht haben wollen. Wir wollen sie nicht in Mainleus, nicht in Oberprex, nicht in Wunsiedel, Buchhofen und auch in keinen anderen Städten! Für Rassismus, Faschismus und Antisemitismus ist in unserer Gesellschaft kein Platz.
Es macht keinen Sinn, zu schweigen, wenn Neonazis vor Ort Veranstaltungen ankündigen! Wunsiedel, Warmensteinach oder Gräfenberg zeigen, dass man aktiv werden und gemeinsam Flagge zeigen muss gegen die Umtriebe der Neonazis!
Wir rufen deshalb am 18.6.2011 um 13 Uhr zu einer Demonstration auf.
Dieser Aufruf wird unter anderem bereits unterstützt von DGB Oberfranken-Ost, SPD Bezirk Oberfranken, der evangelischen und der katholischen Kirche, der evangelischen Jugend, die GRÜNEN, die LINKE, IG Metall, Projektstelle gegen Rechtsextremismus, Bad Alexandersbad, KAB Bamberg, Linkes Bündnis Haßberge, Freie Wähler KV Kulmbach, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen Kreis Bamberg (VVN/BdA), c.o. Günter Pierdzig, Grüne Jugend Bayreuth, Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“:

Der geplante Ablauf in Mainleus/OT Schwarzach ist:

Kurzer Auftakt mit Begrüßung um 13 Uhr an der Abzweigung Adolf-Geyer-Straße danach Demonstrationszug bis zur Abzweigung Alte Straße/Unterführung Bundesstraße (Fa. Pondor)

Abschlußkundgebung mit Rednern und voraussichtlich mit offenem Mikrofon, offizielles Ende 15.30 Uhr.

Anmerkungen:
Am 18.6.2011 heiratet ein Brautpaar in der Kirche in Schwarzach. Um ihnen einen reibungslosen und schönen Hochzeitstag zu gewährleisten, werden wir uns nach einer kurzen Begrüßung zügig in Bewegung setzen, damit wir die Trauungsgäste nicht behindern!
Bitte nehmt keinen Alkohol mit zur Demo und verhaltet euch in dem kleinen Ort friedlich, damit sich die Anwohner nicht ärgern!

Lasst uns gemeinsam aufstehen und den Neonazis zeigen, dass wir in unserer Gesellschaft keinen Platz für sie haben.
Für weitere Informationen bitte per Mail an:



Tina Krause, DGB Oberfranken-Ost
Simon Moritz, SPD Bezirk Oberfranken

Anfahrt: Bitte fahrt mit den Autos an der Ausfahrt Schwarzach-West von der Bundesstraße herunter. Beim Friedhof gibt es Parkmöglichkeiten! Anders kommt ihr nicht zur Demonstration!

Hier gibt es die Informationen zum Download

Die Max-Reger-Schule Weiden wird „Weiden ist bunt“-Schule!

Im Rahmen der laufenden Comenius-Woche, veranstaltet die Schule am Donnerstag, 26.05.2011, zusammen mit ihren Partnerschulen aus Estland, Bulgarien, Polen und Türkei einen Projekttag mit einer Vielzahl interessanter Angebote. Die SchülerInnen und Lehrkräfte bekennen sich damit zur Vielfalt in ihrer Einrichtung und unserer Gesellschaft und beziehen klar Stellung gegen Ausgrenzung und für Toleranz, Respekt und Demokratie.
Interessierte sind herzlich eingeladen von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr die Veranstaltung zu besuchen.
Schirmherr ist Oberbürgermeister Kurt Seggewiß.

Informations- und Diskussionsveranstaltung – Schützenhilfe für Neonazis?

Schon seit Jahren existiert in Amberg eine rechte Szene, die eng in bayern- und bundesweite Strukturen eingebunden ist. Immer öfter versuchen die Rechten durch Infostände, Konzerte und Veranstaltungen ihre menschenverachtende Propaganda in Amberg zu verbreiten. Trotzdem behauptet die Amberger Stadtspitze weiter, in Amberg gäbe es keine rechte Szene. Gerade als Veranstaltungsort für Konzerte und Propagandaveranstaltungen genießt Amberg einen „guten Ruf“ bei den süddeutschen Nazis, da sie sich hier ungestört versammeln können. Robert Andreasch, Journalist und Soziologe, hat für den bayerischen Rundfunk über die Naziszene im Raum Amberg recherchiert. Seine Recherchen belegen, dass sich die Amberger Naziszene nicht nur in dunklen Kellerkneipen trifft, sondern auch in Vereinslokalen wie dem der Schützen-gesellschaft Kleinraigering. In seinem Referat wird Robert Andreasch seine Rechercheergebnisse noch einmal vorstellen und nachweisen, dass sich die Nazis im Raigeringer Schützenheim mehrmals, ganz offen und ohne Tarnung, einmieten konnten. Desweiteren wird es um die Frage gehen, ob Naziaktivitäten in Amberg bewusst verharmlost werden. Im Anschluss wird Robert Andreasch näher auf die Strukturen und Aktivitäten der Naziszene im Raum Amberg und der Oberpfalz eingehen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neofaschistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Robert Andreasch (Journalist) am 24. Mai 2011 um 19 Uhr im Kummert Bräu, Amberg

Hier gibt es den Flyer zum Download

Kulinarisches & Kulturelles zu den 1.Mai-Veranstaltungen

Am diesjährigen 1. Mai nimmt das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ an den traditionellen Veranstaltungen von DGB und Heimatring teil. In der Zeit von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr gibt es „Kulinarisches & Kulturelles“. Parallel zu den Zielen des Aktionsbündnisses beteiligt sich die Stadt Weiden durch das Anbringen eines Schildes am Neuen Rathaus an der bundesweiten Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“. Die Wurzeln liegen im Fußball, jedoch soll sich der Gedanke von der Sport- in die Arbeitswelt fortpflanzen.

Flyer zu den Veranstaltungen zum 1.Mai 2011

Vortrag von Yaacov Lozowick: Europas Blick auf Israel / Vorurteile-Fakten-Perspektiven

Das Aktionsbündnis Weiden ist bunt und die KZ Gedenkstätte Flossenbürg laden gemeinsam zu einer interessanten Veranstaltung ein.

Am 17. Mai 2011 um 19 Uhr hält Herr Yaacov Lozowick einen Vortrag im Saal der Regionalbibliothek zum Thema:

Europas Blick auf Israel / Vorurteile-Fakten-Perspektiven

Die anschließende Diskussion wird moderiert von Dr. Jörg Skriebeleit.

Herr Lozowick lebt in Israel und hat dort lange Jahre als Archivleiter von Yad Vashem gearbeitet. Er ist ein leidenschaftlicher Streiter für die Sicherheit und Anerkennung Israels. Als hervorragender Kenner des Nahostkonflikts nimmt er faktenreich und mit klaren Argumenten zu allen Fragen Stellung, gerade auch zu heiklen Themen wie dem Siedlungsbau, der Staatsgründung und den verschiedenen Kriegen.

Auf Deutsch hat er das wichtige Buch „Israels Existenzkampf“ veröffentlicht und betreibt einen viel beachteten Blog über Israel und die Region http://yaacovlozowick.blogspot.com

Theaterprojekt „acht.acht.“ mit SchülerInnen gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz

Mit dem Projekt „acht.acht.“ wendet sich der BDKJ Diözesanverband Bamberg gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz. Das Projekt wird in Kooperation mit Kunstdünger – die Agentur für Kulturdesign in Nürnberg – und dem Referat für Glaubensbildung durchgeführt.

Worum geht es?
Schüler, die an Schauspiel und Theater interessiert sind, haben an einem Casting teilgenommen. Dieses hat letztlich acht SchülerInnen hervorgebracht, die zusammen mit dem Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak von Kunstdünger in fünf Tagen ein Theaterstück einstudieren werden.

Mit dem Theaterstück setzen sich die SchülerInnen mit der Problematik des Abdriftens junger Menschen in rechtsextreme Kreise und Gruppierungen auseinander und leisten durch die Aufführung für verschiedene Schulen gleichzeitig Präventionsarbeit im Hinblick auf andere SchülerInnen. Von Samstag, 14.05.2011 bis Dienstag 17.05.2011 proben die SchülerInnen das Stück ein, am Dienstagabend ist öffentliche Premiere und von Mittwoch, 18.05.2011 bis Freitag, 20.05.2011 finden Aufführungen für alle Schulen Weidens statt. Die Agentur Kunstdünger betreut die DarstellerInnen, bringt Ausstattung mit und stellt Material zur Vor- und Nachbereitung im regulären Unterricht zur Verfügung.

Das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ unterstützt das Projekt ausdrücklich und hat sich bei der Stadt Weiden auch für die Finanzierung stark gemacht. Das Jugendzentrum ist Veranstalter und Veranstaltungsort.


Hier gibt es eine Beschreibung zum Download.