Die Max-Reger-Schule Weiden wird „Weiden ist bunt“-Schule!

Im Rahmen der laufenden Comenius-Woche, veranstaltet die Schule am Donnerstag, 26.05.2011, zusammen mit ihren Partnerschulen aus Estland, Bulgarien, Polen und Türkei einen Projekttag mit einer Vielzahl interessanter Angebote. Die SchülerInnen und Lehrkräfte bekennen sich damit zur Vielfalt in ihrer Einrichtung und unserer Gesellschaft und beziehen klar Stellung gegen Ausgrenzung und für Toleranz, Respekt und Demokratie.
Interessierte sind herzlich eingeladen von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr die Veranstaltung zu besuchen.
Schirmherr ist Oberbürgermeister Kurt Seggewiß.

Informations- und Diskussionsveranstaltung – Schützenhilfe für Neonazis?

Schon seit Jahren existiert in Amberg eine rechte Szene, die eng in bayern- und bundesweite Strukturen eingebunden ist. Immer öfter versuchen die Rechten durch Infostände, Konzerte und Veranstaltungen ihre menschenverachtende Propaganda in Amberg zu verbreiten. Trotzdem behauptet die Amberger Stadtspitze weiter, in Amberg gäbe es keine rechte Szene. Gerade als Veranstaltungsort für Konzerte und Propagandaveranstaltungen genießt Amberg einen „guten Ruf“ bei den süddeutschen Nazis, da sie sich hier ungestört versammeln können. Robert Andreasch, Journalist und Soziologe, hat für den bayerischen Rundfunk über die Naziszene im Raum Amberg recherchiert. Seine Recherchen belegen, dass sich die Amberger Naziszene nicht nur in dunklen Kellerkneipen trifft, sondern auch in Vereinslokalen wie dem der Schützen-gesellschaft Kleinraigering. In seinem Referat wird Robert Andreasch seine Rechercheergebnisse noch einmal vorstellen und nachweisen, dass sich die Nazis im Raigeringer Schützenheim mehrmals, ganz offen und ohne Tarnung, einmieten konnten. Desweiteren wird es um die Frage gehen, ob Naziaktivitäten in Amberg bewusst verharmlost werden. Im Anschluss wird Robert Andreasch näher auf die Strukturen und Aktivitäten der Naziszene im Raum Amberg und der Oberpfalz eingehen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neofaschistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Robert Andreasch (Journalist) am 24. Mai 2011 um 19 Uhr im Kummert Bräu, Amberg

Hier gibt es den Flyer zum Download

Kulinarisches & Kulturelles zu den 1.Mai-Veranstaltungen

Am diesjährigen 1. Mai nimmt das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ an den traditionellen Veranstaltungen von DGB und Heimatring teil. In der Zeit von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr gibt es „Kulinarisches & Kulturelles“. Parallel zu den Zielen des Aktionsbündnisses beteiligt sich die Stadt Weiden durch das Anbringen eines Schildes am Neuen Rathaus an der bundesweiten Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“. Die Wurzeln liegen im Fußball, jedoch soll sich der Gedanke von der Sport- in die Arbeitswelt fortpflanzen.

Flyer zu den Veranstaltungen zum 1.Mai 2011

Vortrag von Yaacov Lozowick: Europas Blick auf Israel / Vorurteile-Fakten-Perspektiven

Das Aktionsbündnis Weiden ist bunt und die KZ Gedenkstätte Flossenbürg laden gemeinsam zu einer interessanten Veranstaltung ein.

Am 17. Mai 2011 um 19 Uhr hält Herr Yaacov Lozowick einen Vortrag im Saal der Regionalbibliothek zum Thema:

Europas Blick auf Israel / Vorurteile-Fakten-Perspektiven

Die anschließende Diskussion wird moderiert von Dr. Jörg Skriebeleit.

Herr Lozowick lebt in Israel und hat dort lange Jahre als Archivleiter von Yad Vashem gearbeitet. Er ist ein leidenschaftlicher Streiter für die Sicherheit und Anerkennung Israels. Als hervorragender Kenner des Nahostkonflikts nimmt er faktenreich und mit klaren Argumenten zu allen Fragen Stellung, gerade auch zu heiklen Themen wie dem Siedlungsbau, der Staatsgründung und den verschiedenen Kriegen.

Auf Deutsch hat er das wichtige Buch „Israels Existenzkampf“ veröffentlicht und betreibt einen viel beachteten Blog über Israel und die Region http://yaacovlozowick.blogspot.com

Theaterprojekt „acht.acht.“ mit SchülerInnen gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz

Mit dem Projekt „acht.acht.“ wendet sich der BDKJ Diözesanverband Bamberg gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz. Das Projekt wird in Kooperation mit Kunstdünger – die Agentur für Kulturdesign in Nürnberg – und dem Referat für Glaubensbildung durchgeführt.

Worum geht es?
Schüler, die an Schauspiel und Theater interessiert sind, haben an einem Casting teilgenommen. Dieses hat letztlich acht SchülerInnen hervorgebracht, die zusammen mit dem Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak von Kunstdünger in fünf Tagen ein Theaterstück einstudieren werden.

Mit dem Theaterstück setzen sich die SchülerInnen mit der Problematik des Abdriftens junger Menschen in rechtsextreme Kreise und Gruppierungen auseinander und leisten durch die Aufführung für verschiedene Schulen gleichzeitig Präventionsarbeit im Hinblick auf andere SchülerInnen. Von Samstag, 14.05.2011 bis Dienstag 17.05.2011 proben die SchülerInnen das Stück ein, am Dienstagabend ist öffentliche Premiere und von Mittwoch, 18.05.2011 bis Freitag, 20.05.2011 finden Aufführungen für alle Schulen Weidens statt. Die Agentur Kunstdünger betreut die DarstellerInnen, bringt Ausstattung mit und stellt Material zur Vor- und Nachbereitung im regulären Unterricht zur Verfügung.

Das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ unterstützt das Projekt ausdrücklich und hat sich bei der Stadt Weiden auch für die Finanzierung stark gemacht. Das Jugendzentrum ist Veranstalter und Veranstaltungsort.


Hier gibt es eine Beschreibung zum Download.

1.Mai Veranstaltungen

Am diesjährigen 1. Mai nimmt das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ an den traditionellen Veranstaltungen von DGB und Heimatring teil. In der Zeit von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr gibt es „Kulinarisches & Kulturelles“.