Interreligiöser Kalender 2013

Interkultureller Kalender der jüdischen, christlichen und muslimischen Gemeinden Weidens für das Jahr 2013. Jetzt erhältlich für € 3,00 Schutzgebühr in allen Weidener Buchhandlungen, im Café Mitte, bei „Die Initiative e.V.“, allen Pfarreien und bei der jüdischen Gemeinde.

Sprecherratswahl beim Bündnistreffen

Der neue und alte Sprecherrat des Aktionsbündnisses „Weiden ist bunt“ nach seiner Wahl in der Versammlung von Dienstag, 27.11.2012.

Von links nach rechts:


Andreas W. Klier, geschäftsführendes Mitglied
Pamela Widmann, Stadtjugendring Weiden
Veit Wagner, Sprecher des Bündnisses
Peter Hofmann, DGB
Brigitta Schultz, HPZ Regenbogenwerkstatt
Tanja Koller, Kolping Bildungszentrum Nordostbayern

(Foto von Alexandra Lewerenz)

Zwischen Windelwickeln und Straßenkampf – Mädchen und Frauen in der rechten Szene

Am Donnerstag, 22.11.2012 um 19.00 Uhr in der Regionalbibliothek Weiden, Saal mit Frau Ellen Esen, Politikwissenschaftlerin und Pädagogin, Referentin in der politischen Jugend und Erwachsenenbildung.

Schon lange wirken Frauen und Mädchen in den verschiedenen Spektren des rechtsextremen Milieus mit. Neu ist allerdings, dass sie mehr und mehr als politische Akteurinnen in den Vordergrund treten. Dies wird von rechten Parteistrategen auch explizit gefördert. Man hat erkannt, dass Frauen eine wichtige Rolle als Türöffnerinnen auf den Weg in die Mitte der Gesellschaft spielen.
Kaum ein Event der rechten Szene kommt heute ohne spezielles Begleitprogramm für Kinder und Jugendliche aus. Solche Feste und die steigende Präsenz von Frauen verleihen der rassistischen Ideologie einen freundlichen Anstrich. Sie dienen der Rekrutierung neuer AnhängerInnen und sollen das angeschlagene Image der Rechtsextremen aufpolieren.

Gedanken zum Thema Toleranz…

Diese machte sich Pfarrer Peter Peischl aus Vohenstrauß in seiner Ansprache am Mahnmal für die ermordeten Weidener jüdischen Bürger anlässlich der Gedenkfeier in der Konrad-Adenauer-Anlage am 11.11.2012:

…Unsere Aktionen „Nazis raus!“ oder wie sie heißen – sie lehnen oft „die anderen da“ ab:

„Raus! Mit denen wollen wir nichts zu tun haben.“

Äh, wie hieß das 1938?

Wenn wir nicht aufpassen, laufen wir damit in eine Falle. Person und Werk sind zu trennen: Einem, der – nach meiner Meinung – die falschen Ziele hat, kann und darf man nicht absprechen, ein Mensch zu sein. Und der ist – nach biblischer Überzeugung – Gottes Geschöpf. Herkunft, Religion – der andere Mensch ist und bleibt Mensch. Da gilt es auch für uns aufzupassen. Nicht nur an den Synagogen…