Rechts gegen Rechts – der unfreiwilligste Spendenlauf Deutschlands in Wunsiedel.

Am 15.11.2014 gingen wieder Neonazis in Wunsiedel auf die Straße. Es konnte nicht verhindert werden. Doch wurde kurzerhand der rechte Trauermarsch in einen Spendenlauf umfunktioniert – ohne Wissen der Beteiligten.

Video: https://youtu.be/ysTqSHoTz0M

Weitere Informationen:
Website Rechts gegen Rechts
Website EXIT-Deutschland – Aussteigerprogramm für Nazis

Infoveranstaltung der Caritas: Asylbewerber begleiten und unterstützen

Krieg, Diskrimierung, Terror und mangelnde Lebensperspektiven führen dazu, dass sich Flüchtlinge auf eine oft lebensbedrohliche Flucht begeben und schließlich bei uns Aufnahme suchen.

Aufgrund des Anstiegs der Asylbewerberzahlen, wird das Thema nun auch verstärkt in den Medien aufgegriffen. Damit ist erfreulicherweise auch die Zahl der Personen gestiegen, die sich im Flüchtlingsbereich engagieren möchten.

Die Caritas möchte daher alle Interessierten, sowie zukünftigen Ehrenamtlichen, als auch bereits jetzt Tätigen zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung einladen.

Inhalte:

  • Allgemeine Informationen zu Flüchtlingen
  • Aufenthaltsstatus
  • Asylverfahren
  • Arbeitsmöglichkeiten
  • Wohnen
  • Medizinische Versorgung
  • Soziale Leistungen
  • Kindergarten, Schule, Ausbildung

Aufgaben der Beratungsstelle für Asylbewerber und Flüchtlinge
Unterstützungsmöglichkeiten durch Ehrenamtliche

  • Sprache lernen
  • Begleitung
  • Freizeitgestaltung
  • Hilfen für Kinder und Jugendliche
  • Grenzen der ehrenamtlichen Arbeit

Fotoaktion GESICHT ZEIGEN

Was ist das?
Sich für ein Weiden mit verschiedenen Kulturen, Gesichtern und Lebensgeschichten einsetzen: Das ist das Ziel unseres Projektes. Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt genauso wie den Menschen außerhalb Weidens zeigen, dass wir stolz auf unsere bunte Vielfalt an Gedanken, Geschichten, Meinungen und Lebenserfahrungen sind. Wir schätzen die unendlich vielen Möglichkeiten und Gelegenheiten zum Lernen und die Chancen, gemeinsam Heimat zu gestalten.
Haben Sie den Mut, sich aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und (rechts-)extreme Gewalt zu engagieren!
Unser Ziel ist die Stärkung des gesellschaftlichen Engagements der Weidener Bürgerinnen und Bürger und die Sensibilisierung für jede Art von Gewalt.

Wie läuft das Projekt ab?
Es werden (Einzel-)Fotos von den Bürgerinnen und Bürgern (mit ihrer Einwilligung) auf verschiedenen Veranstaltungen, in Schulen, Altenheimen, Vereinen und in anderen Einrichtungen gemacht.

Was passiert mit den Fotos?
Die Fotos werden gesammelt und vertraulich aufbewahrt. Aus ihnen werden die Fotocollagen und als Endresultat ein Banner mit dem Slogan „Weiden ist bunt“ gestaltet. Die Bilder bzw. die Collagen werden in einer Ausstellung im Neuen Rathaus präsentiert. Das Banner wird auf der Frontseite des Neuen Rathauses aufgehängt. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 12. Februar 2015 statt. Die Ausstellung wird bis 1. März 2015 dauern.

Wer kann mitmachen?
Jeder ab dem 14. Lebensjahr. Egal, ob jung oder alt, groß oder klein, Mann oder Frau. Egal welche Religion, Herkunft, Sprache, Hautfarbe – jeder ist herzlich willkommen!

Wie wird das Projekt finanziert?
Wir erhalten Mittel aus dem Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“. Nähere Infos hierzu bekommt man unter www.toleranz-foerdern-kompetenz-staerken.de

Wo werden die Fotos aufgenommen?
Als nächstes werden wir am 7. November 2014 bei „Kunstgenuss bis Mitternacht“ in der Stadt sein. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich jederzeit während unserer Öffnungszeiten im Jugendzentrum Weiden (Frühlingstr. 1, 92637 Weiden) fotografieren zu lassen. Es können sich auch kurzfristig Termine ergeben, die dann über die Webseite und Facebook von Weiden ist bunt sowie in der Presse bekannt gegeben werden.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!

Bericht auf OTV:

https://www.otv.de/mediathek/video/gesicht-zeigen-ein-zeichen-gegen-rassismus/

Video zur Ausstellungseröffnung:

https://youtu.be/VSrO9M5wcf8

Bericht im „Neuen Tag“:

13./14.09.2014 (pdf)

Das inklusive Tanz-Theater-Ensemble Rollywood

1996 waren sie noch eine Projektgruppe mit dem Namen „Kino für Behinderte“, heute heißen sie Rollywood und haben sich fest dem Theater verschrieben. Aus einer Gruppe von Menschen mit Behinderung ist ein inklusives Tanz-Theater-Ensemble entstanden.
2011 starteten sie mit der ersten Theaterproduktion. Für das Jahr 2014 widmen sie sich dem Orient: Mit dem Rock-Märchen „Desert Rose“ soll im Jugendzentrum in Weiden wieder die „Post“ abgehen.

Termine:
Sa. 25.10.2014 20:00 Uhr
So. 26.10.2014 15:00 Uhr

Im Jugendzentrum Weiden
Frühlingsstr.1

Karten:
Regulär: 4 Euro
Ermäßigt: 3 Euro

Erhältlich bei Allgemeiner Rettungsverband
Offene Behindertenarbeit
Parksteiner Str. 15
92637 Weiden
Tel. 0961 /200 1 70

Weitere Infos unter:
www.rollywood.info

Aufgrund der Lichtshow ist die Veranstaltung für Epileptiker nicht geeignet.

Vortrag von MdL Franz Schindler: Konsequenzen aus den NSU-Morden?

MdL Franz Schindler gibt einen Überblick über die wesentlichen Erkenntnisse der NSU-Untersuchungsausschüsse und berichtet über den Strafprozess vor dem OLG München.

Er ist seit 24 Jahren für die SPD Mitglied des Bayerischen Landtags und war Vorsitzender des „Untersuchungsausschusses Rechtsterrorismus in Bayern NSU“. Vor einigen Monaten hat er bereits in Floss eindringlich über die Vorgänge und Hintergründe berichtet. Wir baten ihn, diesen Vortrag mit den neuesten Erkenntnissen hier in Weiden zu wiederholen.

Mittwoch, 8. Oktober, 20 Uhr,
Café Mitte, Bürgersaal, Am Stockerhutpark 1

Das Mobile Forumtheater aus Regensburg zeigt das Stück ASYL zum ‚Tag des Flüchtlings‘

Zum Tag des Flüchtlings machen wir Sie auf folgende Veranstaltung des AK Asyl Weiden und der Weidener Gruppen von amnesty international aufmerksam:

26. September, 20 Uhr, Kath. Pfarrheim Rothenstadt

Das Mobile Forumtheater aus Regensburg zeigt das Stück ASYL

Schutzort, Unterschlupf, Zuflucht, Freistatt: viele Synonyme gibt es für den Begriff „Asyl“.
Doch wie ist es mit dessen Wirklichkeit hierzulande bestellt? Asylsuchende treten in Hungerstreiks, nähen sich die Lippen zu, boykottieren Einrichtungen und Abläufe der Asylabwicklung.

Studien berichten von Depressionen, Apathie, Belastungsstörungen bis hin zu zahlreichen Selbstmordversuchen. Irgendetwas scheint schief zu laufen in diesem Land, das sich als Lehre aus der Nazidiktatur das Asylrecht ins Grundgesetz geschrieben hat.

„Asyl“, das aktuelle, mobile Forumtheaterstück der freien Schauspielgruppe Theater geht dieser Frage auf den Grund, kritisch und informativ.

Zum Inhalt:
Das Stück „Asyl“ zeichnet in kurzen, prägnanten Einzelszenen einen typischen Asylverlauf nach: Ankunft in Deutschland und Asylverfahren, Unterbringung in „Gemeinschaftsunterkünften“, Essenspakete, Wertgutscheine, Residenzpflicht, Ausbildungs- und Arbeitsverbot, eingeschränkte medizinische Versorgung, Duldung und schließlich Abschiebung. Zwischen jeder Spielszene informiert ein kurzer Videofilm über die Hintergründe, z.B. über die Residenzpflicht oder die Verpflegung mittels Essenspaketen. Nach diesem, etwas über eine Stunde dauernden ersten Teil, folgt nach einer kurzen Pause der eigentliche Programmpunkt des Abends, das Forumtheater. Drei Szenen aus dem vorherigen Stück werden noch einmal gespielt. Diesmal aber dürfen die Zuschauer mitspielen. Sie können eine beliebige Rolle ersetzen oder eine neue Figur einbringen und versuchen, die Szene zu einem glücklicheren Ende zu bringen. Häufig kommt es zu überraschenden, aber durchaus praktikablen Lösungen. Klar, es wird dabei auch viel gelacht, denn Lachen ist beim Forumtheater ein Akt der Befreiung.
Der Abend klingt nach etwa 2,5 Stunden mit einer kurzen Diskussionsrunde aus.
Weitere Informationen auf http://www.uetheater.de